Home | Kontakt | Impressum | Sitemap | AGB

Waschmittel, eine Hauptquelle der Abwasserbelastung

Waschen, Abwasser und Umwelt

Durch bewußtes Waschen kann jeder die Belastung der Gewässer vermindern.260 mal im Jahr startet ein bundesdeutscher Haushalt im Durchschnitt die Waschmaschine. Oft genug mit viel ungenutztem Raum in der Trommel oder mit eigentlich fast sauberer Wäsche. Dies ist u.a. durch übermäßige Hygienebedürfnisse und Angst vor Krankheiten bedingt. Heutzutage wird wesentlich mehr gewaschen als früher. Viele Inhaltsstoffe von Waschmitteln (u.a. waschaktive Substanzen, Enthärter, Bleichmittel, optische Aufheller, Füllstoffe in Form von Salzen) sind zum großen Teil in Kläranlagen nicht abbaubar, gelangen in die Flüsse und über den Klärschlamm, der zum Teil in der Landwirtschaft als Dünger eingesetzt wird, auch in den Nahrungskreislauf. Oftmals aber erreichen diese Stoffe im Klärschlamm derart hohe Werte, dass der Klärschlamm auf Mülldeponien verbracht oder verbrannt werden muß.

Der Waschmittelverbrauch in der Bundesrepublik Deutschland stieg von ca. 200.000 Tonnen ( zu Beginn der sechziger Jahre ) auf annähernd 1.000.000 Tonnen zu Beginn der neunziger Jahre an. Zur Zeit verbrauchen die Bundesbürger ca. 700.000 Tonnen Waschmittel pro Jahr. Nimmt man alle Wasch- und Reinigungsmittel zusammen, so werden jährlich 1,2 Millionen Tonnen verbraucht. Der durchschnittliche Pro-Kopf-Verbrauch von Waschmitteln liegt in der Bundesrepublik bei 7,0 kg / Jahr.
Heute soll ein Waschpulver nicht nur sauber waschen, sondern gleichzeitig so zusammengesetzt sein, dass die Umwelt nicht noch mehr geschädigt wird. Die meisten Verbraucher bekennen sich zum Schutz der Umwelt, doch mangelnde Informationen, das Festhalten an alten Gewohnheiten und die Sorge vor zu großem Aufwand und Kosten bremsen letztlich so manches Engagement.

In Deutschland sind über 36 Millionen Waschmaschinen in privaten Haushalten im Einsatz. Tragen Sie Ihren Teil zum Schutz der Umwelt bei, waschen Sie mit dem Ökowaschball. Reduzieren Sie jetzt Ihren Waschmittelverbrauch um mindestens 75% - Ihr Geldbeutel, Ihre Gesundheit und unsere Umwelt werden es Ihnen danken.